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Von Genf aus das Internet regieren

In der UNO-Stadt wird intensiv über die Zukunft der Verwaltung des World Wide Web verhandelt. Die Schweiz will dabei eine Hauptrolle spielen.

Genf mit seinen internationalen Organisationen hat gute Chancen, Sitz der Internetbehörde Icann zu werden. Foto: Reuters
Genf mit seinen internationalen Organisationen hat gute Chancen, Sitz der Internetbehörde Icann zu werden. Foto: Reuters

Angriffe auf Spitäler gelten als Kriegsverbrechen. Dasselbe gilt gemeinhin für Attacken auf den Spitalserver, der 1000 Kilometer entfernt gelagert ist. Doch wie kann der erkennbar gemacht und geschützt werden? Ihn mit einem roten Kreuz zu deklarieren, wäre hier wirkungslos. In Genf trafen sich kürzlich über hundert Diplomaten und Botschafter, um über die Sicherheit im Internet zu diskutieren. Den Hack auf einen Server der Firma Sony im Gedächtnis und im Wissen, dass die Kriminellen immer einen Schritt voraus sind, demonstrierten sie in ihren Voten breite Einigkeit. Wichtig sei, dass Staaten zusammenarbeiteten und dass on- wie offline gleiche Regeln gelten würden. Hier könne künftig die Schweiz und vor allem Genf eine grosse Rolle spielen.

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