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«Von Eurolöhnen profitieren beide Seiten»

Marc Jaquet, Präsident des Arbeitgeberverbands Basel, zahlt den Grenzgängern in seiner Firma die Löhne in Euro. Die Kritik der Gewerkschaften hält er für unberechtigt.

In der Jaquet Technology Group von Marc Jaquet arbeiten am Schweizer Standort rund vierzig Grenzgänger. Diese erhalten den Lohn seit 2012 in Euro ausbezahlt.
In der Jaquet Technology Group von Marc Jaquet arbeiten am Schweizer Standort rund vierzig Grenzgänger. Diese erhalten den Lohn seit 2012 in Euro ausbezahlt.
Pino Covino

Herr Jaquet, Gewerkschafter Corrado Pardini greift Sie heute im «Tages-Anzeiger» frontal an, weil Sie den Grenzgängern in Ihrer Firma Eurolöhne zahlen. Das schade der Wirtschaft und sei verboten.

Herr Pardini liegt falsch: Eurolöhne sind nicht verboten. Der Arbeitgeberverband hat namhafte Arbeitsrechtsspezialisten mit einer entsprechenden Abklärung beauftragt. Verboten wäre, wenn man das Währungsrisiko auf die Mitarbeiter abwälzen würde. Das machen wir nicht. Im Gegenteil: Wir haben den Mitarbeitern das Währungsrisiko abgenommen. Ein französischer Mitarbeiter, der vor vierzehn Tagen 5000 Euro verdient hat, verdient auch heute noch 5000 Euro. An seiner Situation hat sich nichts geändert. Unser Vorgehen ist legal.

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