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Mutter entführt ihre Töchter aus der Schweiz ins Kalifat

Eine Frau aus der Romandie hat ihre Kinder in IS-Gebiet verschleppt. Der Fall bringt den Bundesrat in die Bredouille.

Familien von IS-Kämpfern fliehen aus der umkämpften Stadt Baghuz. In einem Video, das eine solche Szene zeigt, entdeckte der Vater seine Tochter. Foto: Dukas
Familien von IS-Kämpfern fliehen aus der umkämpften Stadt Baghuz. In einem Video, das eine solche Szene zeigt, entdeckte der Vater seine Tochter. Foto: Dukas

Auf der Torte brennen fünf Kerzen, daneben stehen zwei gerahmte Fotos. Sie zeigen Geburtstagskind Kamar*, einmal als Baby, einmal als Wuschelkopf im ­Alter von vier Jahren. Erwartungsvoll blickt das Mädchen in die Kamera.

Diese Geburtstagsfeier fand vor zwei Jahren statt, auf der Schweizer Seite des Genfersees. Aber Kamar nahm nur auf den Fotos daran teil. Sieben Monate zuvor war sie von ihrer Mutter entführt worden, nach Syrien, zur Terrorgruppe Islamischer Staat.

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