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Als Marxisten und Umstürzler werden sie beschimpft

Die Vollgeldinitiative ist die mutigste politische Wette seit dem Grundeinkommen. Wer sind die Menschen dahinter und was wollen sie eigentlich?

Beat Metzler
Helvetia und Wilhelm Tell: Initianten der Vollgeld-Vorlage weibeln für ihr Anliegen in Bern. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Helvetia und Wilhelm Tell: Initianten der Vollgeld-Vorlage weibeln für ihr Anliegen in Bern. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Auf ein paar Ja-Stimmen können sie ­hoffen – vielleicht 6 von 200, eine Art Gnadengeschenk des Nationalrats. Ganz so brutal wie im Ständerat, der die Vollgeldinitianten zu null abgefertigt hat, wird die Debatte nicht enden.

Und doch waren nur zwei der Initianten erschienen am letzten Mittwoch, als der Nationalrat ihr Vorhaben zum ersten Mal beriet (übermorgen Donnerstag geht es weiter): Sprecher Raffael Wüthrich und Martin Alder, Ökonom im Kampagnenteam. Etwas verloren sitzen sie in der Wandelhalle, umrauscht von Bundeshausgeschäftigkeit, zugleich ­davon ausgeschlossen. Kaum ein Politiker beachtet die zwei, sie gehören nicht dazu. Zivilisten unter Politprofis.

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