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Vier Mythen der Schweizer Demokratie

Die eidgenössische politische Kultur eignet sich nur bedingt zum Export.

Als Exportartikel eher geeignet als die Zauberformel: Wilhelm-Tell-Souvenir in Altdorf. Foto: Urs Flüeler (Keystone)
Als Exportartikel eher geeignet als die Zauberformel: Wilhelm-Tell-Souvenir in Altdorf. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Gegen innen ist Wilhelm Tell der Inbegriff des Schweizer Nationalstolzes, gegen aussen brüsten wir uns mit dem Erfolgsmodell der multikulturellen Demokratie. Während in Europa – von der Krim bis Katalonien – das separatistische Feuer wütet, verweisen die Schweizer stolz auf die friedliche Lösung des Jurakonflikts. Und Schweizer Politiker preisen ihre Demokratie als Musterbeispiel dafür, wie man Brücken über kulturelle Gräben schlägt. Die Schweizer Verfassung – wie es die Präambel besagt – ein Geschenk Gottes? An der Universität Zürich haben wir den Blick in die Welt gewagt, und einige Risse im (Selbst-)Bild entdeckt.

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