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Verhindert bald eine «Abfallpolizei» den Food Waste?

Die Privathaushalte leisten den weitaus grössten Anteil zur Lebensmittelverschwendung in der Schweiz. Die Politik will das ändern. Doch über den Weg zu diesem Ziel wird gestritten.

Nur perfekte Äpfel schaffen es in die Läden: Ein Landwirt kippt für den nächsten Verarbeitungsschritt gepflückte Äpfel aus.
Nur perfekte Äpfel schaffen es in die Läden: Ein Landwirt kippt für den nächsten Verarbeitungsschritt gepflückte Äpfel aus.
Keystone

Ein Drittel der Lebensmittel in der Schweiz wird quasi für den Abfall produziert: Jedes Jahr landen 2,3 Millionen Tonnen Obst, Gemüse, Fleisch oder Käse statt in hungrigen Mägen im Müll. Davon werden 100'000 Tonnen nicht weiterverwertet, sondern direkt verbrannt. «Das ist weder ethisch noch ökologisch noch wirtschaftlich vertretbar», findet GLP-Nationalrätin Isabelle Chevalley. In einer parlamentarischen Initiative fordert die Waadtländerin deshalb, dass die Verbrennung von Lebensmittelabfällen verboten wird. Stattdessen sollen die Abfälle an Menschen abgegeben, als Tierfutter verwendet oder zu Biogas verarbeitet werden. Der Vorstoss wird breit unterstützt; 79 Vertreter aller Parteien haben ihn unterzeichnet.

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