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Unsere teuren Freunde

Hiesige Aussenpolitiker gehen davon aus, dass die Schweiz erneut über eine Milliarde an Kohäsionsspenden für die EU bereitstellen muss. Auch Liechtenstein und Norwegen bezahlen.

Die Herren brauchen Geld, viel Geld: Luxemburgs Wirtschadtsminister Luc Frieden, der britische Finanzminister George Osborne, sein deutscher Kollege Wolfgang Schäuble und der belgische Säckelmeister Didier Reynders an einem Treffen in Brüssel vom 12 Juli.
Die Herren brauchen Geld, viel Geld: Luxemburgs Wirtschadtsminister Luc Frieden, der britische Finanzminister George Osborne, sein deutscher Kollege Wolfgang Schäuble und der belgische Säckelmeister Didier Reynders an einem Treffen in Brüssel vom 12 Juli.
Keystone

Noch liegt keine offizielle Anfrage der Europäischen Union vor. Schon bald aber dürfte man sich in der Schweiz über die Forderung nach einer neuen Zahlung an die EU-Oststaaten streiten. Laut SVP-Nationalrat Hans Kaufmann wird «hinter den Kulissen bereits über eine weitere Kohäsionsspende von 1,6 Milliarden Franken diskutiert», wie er der «NZZ am Sonntag» sagte. Andere europäische Länder wie Norwegen oder Liechtenstein, die wie die Schweiz keine Mitglieder der Europäischen Union sind, haben eine zweite Tranche von Kohäsionszahlungen bereits zugesagt.

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