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«Uns blieb nur die Eizellenspende»

Wenn die einzige Chance auf ein Kind im eigenen Land verboten ist – ein betroffenes Schweizer Paar erzählt.

Die Erfolgsrate liegt bei rund 60 Prozent: Eizellen werden im Kryotank in flüssigem Stickstoff eingefroren gelagert. Foto: Maria Conradi (Keystone)
Die Erfolgsrate liegt bei rund 60 Prozent: Eizellen werden im Kryotank in flüssigem Stickstoff eingefroren gelagert. Foto: Maria Conradi (Keystone)

Familie Ammann (Name geändert) lebt in einer kleinen Gemeinde am Hallwilersee. Eine Gegend, wo man nach der Geburt eines Kindes ein grosses Holzschild mit Namen und Geburtsdatum ans Haus hängt. Alle sollen sehen, dass hier ein freudiges Ereignis ­stattgefunden hat. Am Haus der Ammanns sieht man nichts dergleichen. Erst wer schon vor der Tür steht, erblickt einen dezenten, blauen Schriftzug. Dominik. Denise Ammann hat bewusst auf ein grosses Schild verzichtet. Niemand soll traurig sein müssen, weil hier ein Neugeborenes lebt. Zu oft ist ihre eigene Welt zusammengebrochen, wenn sie an einer solchen Anzeige vorbeigehen musste. Oder an einem Kinderwagen, einer Schwangeren, einem Babygeschäft.

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