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«Die Situation erinnert an den Platzspitz»

In der italienischen Stadt Como stranden zurzeit Hunderte von Flüchtlingen. Die SP spricht von einem «humanitären Problem», die UNO fordert Nothilfe.

Fast völlig ausgebucht: Das Containercamp in Como kurz vor der Eröffnung im September. (17. September 2016)
Fast völlig ausgebucht: Das Containercamp in Como kurz vor der Eröffnung im September. (17. September 2016)
Pablo Gianinazzi, Keystone
Das Migrationsamt hat seine Prognose zu den Asylzahlen um 10'000 Gesuche nach unten korrigiert: Temporäres Empfangszentrum in Rancate TI. (16. August 2016)
Das Migrationsamt hat seine Prognose zu den Asylzahlen um 10'000 Gesuche nach unten korrigiert: Temporäres Empfangszentrum in Rancate TI. (16. August 2016)
Ti-Press/Francesca Agosta, Keystone
Touristen passieren am Boden schlafende Flüchtlinge am Bahnhof von Como. (2. August 2016)
Touristen passieren am Boden schlafende Flüchtlinge am Bahnhof von Como. (2. August 2016)
Francesca Agosta, Keystone
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«Die Situation erinnert mich an den Zürcher Platzspitz Anfang der 90er-Jahre», sagt der Tessiner SP-Präsident Igor Ri­ghetti. Zwar habe er keine Drogenkranken gesehen, aber Menschen, die sich selbst überlassen und auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen seien. Righetti hat gestern zusammen mit dem Tessiner SP-Regierungsrat Manuele Bertoli sowie SP-Fraktionschef Ivo Dürisch ein improvisiertes Flüchtlingscamp im italienischen Como besucht. Rund 400 Migranten nächtigen dort unter freiem Himmel, viele davon sind Frauen und Kinder.

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