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«Und plötzlich mussten wir Bundesräte Autos anstossen»

Bundesratsreise? Tönt etwas angestaubt. Nicht so, wenn Adolf Ogi davon spricht. Der Ex-Bundesrat über die besten Ausflüge, Pannen und wer für den Job des Tour-Organisators Top-Noten bekam.

Adolf Ogi zeigt seinen Regierungskollegen Moritz Leuenberger (Mitte) und Joseph Deiss (vorne) auf der Bundesratsreise durch die Kantone Bern, Wallis und Jura die Aussicht von Ligerz auf den Bielerseee. (6. Juli 2000)
Adolf Ogi zeigt seinen Regierungskollegen Moritz Leuenberger (Mitte) und Joseph Deiss (vorne) auf der Bundesratsreise durch die Kantone Bern, Wallis und Jura die Aussicht von Ligerz auf den Bielerseee. (6. Juli 2000)
Keystone
Hier oben hat Ogi seinen Amtskollegen Ruhe verordnet: Kaspar Villiger, Ruth Metzler, Joseph Deiss und Ruth Dreifuss (von links nach rechts) suchen bei der Fründenhütte ob Kandersteg den Blick in die Weite. (6. Juli 2000)
Hier oben hat Ogi seinen Amtskollegen Ruhe verordnet: Kaspar Villiger, Ruth Metzler, Joseph Deiss und Ruth Dreifuss (von links nach rechts) suchen bei der Fründenhütte ob Kandersteg den Blick in die Weite. (6. Juli 2000)
Keystone
Bundespräsident Hans-Peter Tschudi überspringt auf der Bundesratsreise auf dem Kronberg oberhalb Gonten ein Hindernis, das seine Kollegen Ernst Brugger, Nello Celio, Bundeskanzler Huber und Pierre Graber, von links nach rechts, seitlich umgehen. (8. Juli 1970=
Bundespräsident Hans-Peter Tschudi überspringt auf der Bundesratsreise auf dem Kronberg oberhalb Gonten ein Hindernis, das seine Kollegen Ernst Brugger, Nello Celio, Bundeskanzler Huber und Pierre Graber, von links nach rechts, seitlich umgehen. (8. Juli 1970=
Keystone
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Herr Ogi, Sie haben die traditionelle Schulreise des Bundesrats 13-mal erlebt. Was hat sie Ihnen bedeutet? Die Bundesratsreise schweisst die Regierung zusammen. Sie findet in einer spannungsgeladenen Zeit statt: Mitte Jahr führen die Departemente harte Auseinandersetzungen wegen der Budgetplanung. Die Reise bietet Gelegenheit, sich vertiefter miteinander auszutauschen als im hektischen Regierungsalltag. Die Politik tritt für einmal etwas in den Hintergrund. Während der zwei Tage bleibt ausreichend Zeit, um auch persönliche Gespräche über die Familie, das eigene Dorf oder den Sport zu führen. Das habe ich immer sehr geschätzt.

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