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Ueli Maurer holt sich in Seoul olympische Ratschläge

Der Bundesrat ist zu Besuch in Südkorea, wo er sich mit mehreren Ministern traf. Gerade im Sportbereich wollen die beiden Länder enger zusammenarbeiten.

Stramm stehen: Bundesrat Ueli Maurer zusammen mit dem südkoreanischen Verteidigungsminister Kim Kwan-Jin.
Stramm stehen: Bundesrat Ueli Maurer zusammen mit dem südkoreanischen Verteidigungsminister Kim Kwan-Jin.
Keystone
Für den Bundesrat gab es einen Empfang mit militärischen Ehren.
Für den Bundesrat gab es einen Empfang mit militärischen Ehren.
Keystone
Maurer unterschreibt in einem Gästebuch in Seoul.
Maurer unterschreibt in einem Gästebuch in Seoul.
Keystone
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Während einer mehrtägigen Ostasienreise hat Bundesrat Ueli Maurer mehrere südkoreanische Regierungsverteter getroffen. Nach einem Gespräch mit Verteidigungsminister Kim Kwan Jin in Seoul sagte er, beide Länder wollten die militärische Zusammenarbeit intensivieren.

Die Kooperation solle vor allem in den Bereichen Ausbildung und Rüstung verstärkt werden, sagte Jean-Blaise Defago, Sprecher des Eidgenössische Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), auf Anfrage. Angestrebt werde unter anderem die Ausbildung südkoreanischer Militärs in der Schweiz.

Seit 1953 an der innerkoreanischen Grenze

Der VBS-Vorsteher äusserte demnach auch ein klares Bekenntnis zum Einsatz von Schweizer Armeeangehörigen an der Grenze zu Nordkorea. Maurer hoffe jedoch, dass die sicherheitspolitische Lage die Schweizer Mission bald nicht mehr nötig mache.

Am Dienstag hatte Bundesrat Maurer das Schweizer Militärkontingent in Panmunjom besucht. Seit 1953 stellt die Schweiz hier Soldaten für die neutrale Grenzüberwachungskommission NNSC. Dieser gehören neben fünf Schweizer Offizieren auch Militärs aus Schweden und Polen an.

Tipps für erfolgreiche Olympia-Kandidatur

Auch die Zusammenarbeit im Sport stand im Zentrum des Besuchs. Am Mittwochmorgen traf sich der Bundesrat mit Südkoreas Sportminister Choung Byoung-Gug. Das südkoreanische Pyeongchang hat erst kürzlich die Zusage für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 erhalten.

Man habe den Stolz darüber in jedem Gespräch gehört, sagte Defago. Auch im sportlichen Bereich wolle man in Zukunft den Austausch verstärken und «gegenseitig profitieren», hiess es. So erhoffe sich die Schweiz Tipps für eine eigene erfolgreiche Kandidatur für Olympische Spiele. Umgekehrt solle das ostasiatische Land am Schweizer Knowhow bei der Austragung von Schneesport- Wettbewerben teilhaben können. Dazu wurde der südkoreanische Minister zu einem Treffen in der Schweiz eingeladen.

Bereits am Mittag reiste die Schweizer Delegation nach Peking weiter. In China war unter anderem ein Treffen mit Maurers chinesischen Amtskollegen Liang Guanglie geplant.

SDA/jak

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