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Foltermethoden in der Winterthurer An'Nur-Moschee

Zwei Männer wurden in der mittlerweile geschlossenen Moschee angeblich misshandelt und mit dem Tod bedroht – sie sollen Verräter sein. Das Polizeiprotokoll ist besorgniserregend.

In der An’Nur-Moschee gab es einen Richtungsstreit um den «wahren» Glauben, die Radikalen geben den Ton an. Illustration: Robert Honegger
In der An’Nur-Moschee gab es einen Richtungsstreit um den «wahren» Glauben, die Radikalen geben den Ton an. Illustration: Robert Honegger

Moez* hat sich auf dem WC der An’Nur-Moschee eingeschlossen. Wenn er jetzt telefoniert, so weiss der junge Familienvater, ist er geliefert. Wenn sie draussen hören, wie er mit der Polizei spricht, ­fallen sie auch über ihn her. So wie sie gerade im Gebetsraum über seinen Freund Ali* herfallen.

Moez, der Koch, und Ali, der Student, sind Nord­afrikaner. Vor den Radikalen im umstrittensten Gotteshaus der Schweiz haben sie verheimlicht, dass sie befreundet sind.

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