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SVP buhlt um Gunst der Ausländer

Unter dem Motto «neue Heimat Schweiz» will die SVP vermehrt Ausländerinnen und Ausländer sowie eingebürgerte Personen ansprechen.

Die SVP hat am Samstag in Bern die Arbeitsgruppe «neue Heimat Schweiz» ins Leben gerufen. Rund 60 Personen wohnten der Veranstaltung bei. Leiterin der Gruppe ist die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann, wie die SVP mitteilte. Die gebürtige Slowakin ist seit 1999 Schweizerin. Die SVP-nahe Gruppierung besteht vor allem aus Ausländerinnen und Ausländern sowie Eingebürgerten. «Tiefere Steuern für alle, die Ausschaffung krimineller Ausländer und die Beibehaltung der Eigenständigkeit unseres Landes sind ihnen ein grosses Anliegen», beschreibt die SVP das politische Profil der neuen Zielgruppe. Eine SVP-Mitgliedschaft ist keine Bedingung.

Gemäss Communiqué drehte sich das erste Treffen in Bern um die Frage, wie sich die Ausländer zugunsten der Schweiz einsetzen können. Auch Parteipräsident Toni Brunner habe teilgenommen. Ziel von «neue Heimat Schweiz» sei es, im nächsten Jahr einen gesamtschweizerischen Anlass zu organisieren. Zudem werden demnach je nach Bedarf regionale Untergruppen gegründet.

Die SVP ist nicht die erste Schweizer Partei, die sich um Ausländer bemüht: Wie verschiedene Medien berichteten, sucht die Luzerner CVP Kontakt zu Kosovaren. Die SP pflegt die Beziehungen zu Ausländern und Eingebürgerten über ihre Organisation Secondos.

SDA/vin

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