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Studieren ist eine Frage des Geldes

Bei intensiven Studiengängen wie Medizin gebe es auch eine finanzielle Selektion, sagen Fachleute. Wer weniger Geld habe, müsse eher länger studieren.

Studenten im Lichthof der Universität Zürich.
Studenten im Lichthof der Universität Zürich.
Keystone

In der Schweiz sollen alle studieren können – vom Ärztesohn bis zur Arbeitertochter. Das fordern die Urheber der Stipendieninitiative aus Gewerkschafts- und Studierendenkreisen. Heute entschieden oft der Wohnort und die wirtschaftliche Situation der Eltern über die Bildungschancen. Die Kritiker präsentieren mit der Stipendieninitiative, über die am 14. Juni abgestimmt wird, eine Lösung: Die Kantone und der Bund sollen mehr Stipendien vergeben – nach einheitlichen Regeln. Die Initianten beziffern die Lebenskosten für Studierende auf 2000 Franken pro Monat. Sie schätzen, dass 15 bis 20 Prozent der Studierenden ein Stipendium benötigten.

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