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Studien, die wie gerufen kommen

In wenigen Tagen sind vier Studien erschienen, die vor dem drohenden Wegfall der Bilateralen Verträge warnen. Avenir Suisse, Economiesuisse und KPMG weisen den Verdacht einer gezielten Koordination weit von sich.

Die Personenfreizügigkeit habe das starke Wachstum verstärkt, lautet der Befund der Avenir-Suisse-Studie. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Die Personenfreizügigkeit habe das starke Wachstum verstärkt, lautet der Befund der Avenir-Suisse-Studie. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Am Freitag liess der Bundesrat die Katze aus dem Sack: Er will die Masseneinwanderungsinitiative mit einer Schutzklausel umsetzen – am liebsten im Einvernehmen mit der EU. Oberstes Ziel der Regierung ist und bleibt eine EU-kompatible Umsetzung und damit der Erhalt der Bilateralen Verträge. Für Schützenhilfe sorgten zwei vom Bund in Auftrag gegebene Studien, die gleichentags vorgestellt wurden: Eine Kündigung der Bilateralen durch die EU würde zu einem Einbruch beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) führen, stellten die Forschungsinstitute BAK Basel und Ecoplan übereinstimmend fest. In Prozent ausgedrückt läge das BIP in 20 Jahren um 4,9 (Ecoplan) respektive um 7,1 Prozent (BAK Basel) tiefer als mit den Bilateralen Verträgen.

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