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Studie der BKW weckt Zweifel an Sicherheit des eigenen AKW

Bei einem schweren Erdbeben müsse damit gerechnet werden, dass der Wohlenseedamm breche und eine Katastrophe im nahen AKW Mühleberg auslöse, sagen AKW-Gegner – und berufen sich auf eine BKW-Studie.

Schwächste Stelle des Wohlenseedamms oberhalb des AKW Mühlebergs: Das Maschinenhaus des Wasserkraftwerks.
Schwächste Stelle des Wohlenseedamms oberhalb des AKW Mühlebergs: Das Maschinenhaus des Wasserkraftwerks.
Adrian Moser

Japan ist Erdbeben und Tsunamis gewohnt. Aber mit dem Tohuku-Erdbeben vom 11. März, das die Reaktorkatastrophe von Fukushima auslöste, hatten AKW-Betreiber und Atomaufsicht nicht gerechnet. Ein so starkes Beben – 9 auf der Richterskala – hatte man in Japan zuvor nie gemessen. Die AKW waren dafür nicht ausgelegt. Aber auch das historische Beben von Jogan im Jahr 869 – sehr stark, aber schwächer als Tohoku – hatte man nicht berücksichtigt. Die Lehre wäre bekannt: Was früher einmal geschehen ist, kann schon morgen wieder passieren – oder auch etwas Schlimmeres. Deshalb ist es gesetzliche Vorschrift, dass AKW Erdbeben überstehen müssen, wie sie in 10'000 Jahren einmal vorkommen.

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