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Strafe für Sex mit Unmündigen

Die Schweiz folgt dem Vorbild der meisten europäischen Länder: Freier, die sich Sex-Dienstleistungen von unmündigen Prostituierten erkaufen, werden künftig bestraft.

Bis Anhin konnten Freier straflos sexuelle Dienste von 16-18 jährigen Prostituierten in Empfang nehmen: Freier am Zürcher Sihlquai.
Bis Anhin konnten Freier straflos sexuelle Dienste von 16-18 jährigen Prostituierten in Empfang nehmen: Freier am Zürcher Sihlquai.
Keystone

Härtere Sanktionen gegen Freier, die sich Sex-Dienstleistungen von unmündigen Prostituierten erkaufen: Der Ständerat hat am Montag eine entsprechende Motion aus dem Nationalrat überwiesen. So müssen die Freier bei einem solchen Vergehen künfitg eine Geldstrafe bezahlen.

Er folgte dem Antrag der Rechtskommission. Diese hatte auf die Europaratskonvention zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch verwiesen, die der Bundesrat unterzeichnet hat. Die Motion lasse sich im Rahmen der Arbeiten zu der Konvention umsetzen, befand die Kommission.

In der Schweiz liegt das Schutzalter bei 16 Jahren. Vom 16. Geburtstag an können Jugendliche heute Sex gegen Geld anbieten oder ihr Bild für pornografische Zwecke zur Verfügung stellen. Nur in wenigen Ländern Europas ist käuflicher Sex mit 16- und 17-Jährigen nicht strafbar.

SDA/mrs

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