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Steuersünder Giroud blitzt vor Bundesgericht ab

Der Walliser Weinhändler Dominique Giroud versuchte via Bundesgericht auf die parlamentarische Untersuchung seiner Steueraffäre einzuwirken – erfolglos.

Dominique Giroud wehrte sich vergeblich gegen die Veröffentlichung des GPK-Berichts zu seiner Steueraffäre: Der Weinhändler posiert im Weinkeller.
Dominique Giroud wehrte sich vergeblich gegen die Veröffentlichung des GPK-Berichts zu seiner Steueraffäre: Der Weinhändler posiert im Weinkeller.
Olivier Maire, Keystone

Ginge es nach dem Willen von Weinhändler Dominique Giroud, wäre seine Affäre um nicht bezahlte Steuern längst erledigt. Als die Waadtländer Staatsanwaltschaft, welche das Steuerverfahren gegen Giroud und seine Firma Giroud Vins SA führte, den Weinhändler Mitte Juli dieses Jahres zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 300 Franken verurteilte, stellte Giroud klar, er werde das Urteil nicht anfechten. Er gab zu, zwischen 2005 und 2009 nicht seine gesamten Einkünfte versteuert zu haben. Doch die Walliser Steuerbehörden liessen nicht von ihm ab und rekurrierten gegen den Strafbefehl, womit er nicht rechtskräftig und somit auch nicht publik wurde.

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