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Steuern sparen dank Ferien in der Schweiz

Schweizer, die Ferien im Inland machen, sollen belohnt werden. So will es SVP-Nationalrat Lukas Reimann.

«Schnelle, unbürokratische Lösung»: Lukas Reimann hält eine Rede. (Oktober 2014)
«Schnelle, unbürokratische Lösung»: Lukas Reimann hält eine Rede. (Oktober 2014)
Keystone

Die Aufhebung des Mindeskurses hat den Schweizer Tourismus in die Krise gestürzt. SVP-Nationalrat Lukas Reimann will nun Anreize schaffen, damit mehr Schweizer im eigenen Land Ferien machen. In einer Motion fordert er einen befristeten Steuerabzug für touristische Aufenthalte in der Schweiz. «Der Steuerabzug für Ferien ist eine schnelle, unbürokratische Lösung mit grosser Wirkung», zitiert die «Schweiz am Sonntag» aus der Motion.

Dass dadurch deutlich weniger Steuern eingenommen würden, glaubt demnach Reimann nicht. Die Unternehmen würden aufgrund einer besseren wirtschaftlichen Lage dazu befähigt, selbst grössere Summen an Steuern zu bezahlen.» Ein weiterer positiver Effekt: Arbeitsplätze könnten laut Reimann erhalten werden.

Der Bundesrat soll eine entsprechende Vorlage dem Parlament vorlegen. Das Anliegen wird von der Tourismus-Partei unterstützt.

Allein im Januar sind die Zahl der Logiernächte in der Schweiz um 6,8 Prozent auf insgesamt 2,6 Millionen gesunken. Besonders in den Bergen blieben die Gäste aus.

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