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Steuern sollen direkt vom Lohn abgezogen werden

Der Steuerpranger in Egerkingen SO entfacht eine Diskussion über das Schweizer Steuersystem. SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen fordert einen Wechsel – und mehr Härte bei zahlungssäumigen Reichen.

Verlangt radikale Massnahmen: Nationalrätin Margret Kiener Nellen.
Verlangt radikale Massnahmen: Nationalrätin Margret Kiener Nellen.
Keystone

Der Steuerpranger in Egerkingen SO zeigte: Die Steuermoral in der Schweiz sinkt. Nun fordert Nationalrätin Margret Kiener Nellen (SP) in einem politischen Vorstoss einen Systemwechsel: «Wir müssen dafür kämpfen, dass die Steuern künftig monatlich direkt vom Lohn abgezogen werden», sagt Kiener Nellen gegenüber dem «SonntagsBlick». «Das entlastet die Gemeinden – und verringert die Gefahr, dass über Jahre Steuerschulden angehäuft werden.»

Kiener Nellen fordert zudem: Leute, die ihre Steuern aus finanziellen Gründen nicht zahlen können, sollten schneller einen Steuererlass bekommen. Bei den Reichen, die nicht zahlen wollen, fordert sie dagegen mehr Härte: «Wir müssen alle Möglichkeiten, die wir haben, hart umsetzen. Das gibt mehr Druck.» Wer nicht zahlt, dem soll schneller als bisher die Pfändung drohen. Zudem sollten alle Steuerregister wieder öffentlich zugänglich sein.

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