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«Statt sich über Kamprad lustig zu machen, sollte man ihn als Vorbild nehmen»

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad verlässt Epalinges VD, wo er nicht zu den besten Steuerzahlern gehörte. Der Grüne Gemeindepräsident lobt ihn trotzdem – und sagt, weshalb Kamprad lange nichts spenden wollte.

Der Gemeindepräsident von Epalinges, Maurice Mischler, findet ihn «sehr grosszügig»: Ingvar Kamprad (l.) kündigt in Lausanne eine Spende über 500'000 Franken für die Kunstschule ECAL an. (26. März 2006)
Der Gemeindepräsident von Epalinges, Maurice Mischler, findet ihn «sehr grosszügig»: Ingvar Kamprad (l.) kündigt in Lausanne eine Spende über 500'000 Franken für die Kunstschule ECAL an. (26. März 2006)
Reuters

Ihr berühmtester Einwohner hat angekündigt, dass er Epalinges verlassen wird. Was bedeutet das für die Gemeinde?

Wir verlieren mit Ingvar Kamprad einen berühmten Palinzard (so werden die Einwohner von Epalinges ob Lausanne genannt), den wir sehr geschätzt haben. Wir haben aber immer noch ein Projekt mit ihm für begleitetes Wohnen im Alter. Ingvar Kamprad spendete zehn Millionen Franken für das Projekt, das mehrere Häuser für Betagte vorsieht. Der Architekturwettbewerb ist in vollem Gang. Seine Verbindungen zu unserer Gemeinde werden bleiben. Er will auch sein Haus in Epalinges behalten.

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