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Stadtpräsidenten wehren sich

In Biel, Lausanne und Basel leben überdurchschnittlich viele Sozialhilfebezüger. Was sind die Gründe dafür? Drei Stadtpräsidenten nehmen Stellung.

Das vermeintliche «Ghetto» der Schweiz: Platz mit Springbrunnen in Biel/Bienne.
Das vermeintliche «Ghetto» der Schweiz: Platz mit Springbrunnen in Biel/Bienne.
PD
«Die hohe Sozialhilfequote ist ein Überbleibsel der grossen Uhrenkrise»: Stadtpräsident Erich Fehr (Mitte) setzt auf Wirtschaftsförderung, um neue Mittelstandsfamilien nach Biel zu bringen.
«Die hohe Sozialhilfequote ist ein Überbleibsel der grossen Uhrenkrise»: Stadtpräsident Erich Fehr (Mitte) setzt auf Wirtschaftsförderung, um neue Mittelstandsfamilien nach Biel zu bringen.
Keystone
«Die Regeln zum Sozialhilfebezug sind strenger geworden»: Regierungspräsident Guy Morin beschreibt, wie die Sozialhilfequote in den letzten Jahren verringert wurde.
«Die Regeln zum Sozialhilfebezug sind strenger geworden»: Regierungspräsident Guy Morin beschreibt, wie die Sozialhilfequote in den letzten Jahren verringert wurde.
Keystone
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Zuoberst auf der Rangliste steht die Stadt Biel: Pro hundert Einwohner erhalten hier 10,9 Personen Unterstützung durch das Sozialamt. Dies zeigt eine gestern veröffentlichte Studie der «Städteinitiative Sozialpolitik». Die Statistik basiert auf Zahlen von 2010 und vergleicht 13 Schweizer Städte miteinander. Lausanne weist mit einer Sozialhilfequote von 9,9 Prozent den zweithöchsten Wert auf. In der Deutschschweiz ist es die Stadt Basel, die mit sechs von hundert Einwohnern verhältnismässig am meisten Sozialhilfebezüger aufweist.Redaktion Tamedia hat ranghohe Exekutivpolitiker aus den drei Städten nach den Ursachen dieser Ergebnisse befragt.

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