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Stadt Bern büsst Burkagegner

Als burkatragende Terroristen und Vermummte posierten die Initianten auf dem Bundesplatz – aber ohne Bewilligung.

Wollten nach eigener Darstellung zeigen, dass die Gesamtkörperverhüllung gefährlich sei: SVP-Nationalrat Walter Wobmann aus Solothurn (r.) mit Statisten auf dem Bundesplatz. (15. März 2016)
Wollten nach eigener Darstellung zeigen, dass die Gesamtkörperverhüllung gefährlich sei: SVP-Nationalrat Walter Wobmann aus Solothurn (r.) mit Statisten auf dem Bundesplatz. (15. März 2016)
Alessandro della Valle, Keystone

Das Initiativkomitee für ein nationales Verhüllungsverbot ist von der Stadt Bern mit 500 Franken gebüsst worden. Grund: Seine Lancierungsaktion auf dem Bundesplatz galt als unbewilligte Kundgebung.

Diese «politisch motivierte Ungleichbehandlung» will das hinter der Initiative stehende Egerkinger Komitee nicht akzeptieren, wie es in einer Mitteilung schreibt. Während der Parlamentssession fänden täglich solche «Medientermine» statt, ohne dass dies eine Busse zur Folge hätte.

«Sicherheitsgefährend und antifreiheitlich»

Für Aufsehen gesorgt hatte die Aktion auf dem Bundesplatz vor allem deshalb, weil die Initianten dabei selber mit einer Burka verhüllt oder als vermummte Chaoten auftraten. Damit wollen sie nach eigener Darstellung aufzeigen, dass die Gesamtkörperverhüllung «sicherheitsgefährend und antifreiheitlich» sei.

Mit der Volksinitiative wollen die Burkagegner die Verhüllung des Gesichts im öffentlichen Raum und an Orten, die öffentlich zugänglich sind, verbieten.

(SDA)

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