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St. Galler Gericht erlaubt Schülerin, das Kopftuch zu tragen

Eine 13-jährige Bosnierin aus St. Margrethen bekommt recht: Das Kopftuchverbot ist «unverhältnismässig».

«Erfreut, aber nicht enthusiastisch»: Ferah Ulucay (r.) vom Islamischen Zentralrat vor dem St. Galler Verwaltungsgericht. Foto: Keystone
«Erfreut, aber nicht enthusiastisch»: Ferah Ulucay (r.) vom Islamischen Zentralrat vor dem St. Galler Verwaltungsgericht. Foto: Keystone

Es gab seit längerem Probleme mit der bosnischen Familie in St. Margrethen im st. -gallischen Unterrheintal. Die Tochter blieb dem Schwimmunterricht fern, Schullager machte sie nicht mit. Die Eltern nahmen an Elternabenden nicht teil. Wegen Nichtkooperation wurden sie mehrfach gebüsst, was aber nicht half. Doch richtig los ging der Streit nach den Sommerferien 2013, als die damals 12-Jährige plötzlich mit Kopftuch zur Schule kam, flankiert vom Vater.

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