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SRF setzt auf Roboterkameras

Das Schweizer Fernsehen (SRF) hadert mit einer neuen Technik, mit der es die Aufzeichnung von Sendungen automatisieren will. Die Belegschaft fürchtet einen massiven Personalabbau.

Noch steht ein Mensch hinter der Kamera im SRF-Fernsehstudio. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Noch steht ein Mensch hinter der Kamera im SRF-Fernsehstudio. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Das Schweizer Fernsehen (SRF) steckt mitten in einem schwierigen Umbau, der nicht geräuschlos über die Bühne gehen wird, weil er die Belegschaft und die technische Infrastruktur betrifft. Es geht um das Projekt mit dem Namen «News 2015». Das hört sich harmlos an, ist allerdings für Leutschenbach-Verhältnisse ein Superprojekt. In diesem Jahr will SRF ein automatisiertes Regiesystem einführen, das in Norwegen entwickelt wurde und bereits in privaten und öffentlichen Fernsehstationen (ARD, ZDF, BBC) verwendet wird. Künftig werden sämtliche Sendungen mithilfe von Robotern, konkret mit ferngesteuerten Kameras, produziert.

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