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SRF kämpft um seine Zukunft

Gemäss neuem Auftrag muss das Schweizer Fernsehen junges Publikum ansprechen. Der durchschnittliche Zuschauer ist zurzeit aber über 60 Jahre alt.

Gemäss neuer Konzession, die ab 1. Januar 2019 in Kraft tritt, muss die SRG «Angebote für junge Menschen» bereitstellen. Bild: Keystone

Gemäss neuer Konzession, die ab 1. Januar 2019 in Kraft tritt, muss die SRG «Angebote für junge Menschen» bereitstellen. Bild: Keystone

Andreas Tobler@tobler_andreas

Wenn man das Schweizer Fernsehen in einem Bild zusammenfassen möchte, dann könnte man es mit einer Senioren-WG vergleichen, in der man sich gut aneinander gewöhnt hat. Und in der alle etwas für sich im gemeinsamen Kühlschrank finden, der vom Personal regelmässig mit neuen Inhalten bestückt wird. Gut, manchmal regt sich einer der Bewohner schampar auf, weil etwas fehlt oder nicht ganz so ist, wie er es möchte, dann schreibt er einen gepfefferten Brief an den Ombudsmann oder eine wütende E-Mail ans Personal. Aber eigentlich sind alle Bewohner ziemlich zufrieden. Und eigentlich könnte alles so weitergehen.

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