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SP nominiert Ursula Wyss für Ständerats-Ersatzwahl

Nationalrätin Ursula Wyss soll für die Berner SP den Sitz im Ständerat verteidigen. Der Parteitag nominierte sie am Mittwochabend in Bern einstimmig für die Ersatzwahl vom 13. Februar 2011.

Die bernische SP schickt Ursula Wyss ins Rennen für den Ständerat.
Die bernische SP schickt Ursula Wyss ins Rennen für den Ständerat.
Keystone

Die Kandidatur der 37-jährigen Wyss blieb unbestritten. Die Chefin der SP-Bundeshausfraktion kann auch mit der Unterstützung der Grünen rechnen, die auf eine eigene Kandidatur verzichten.

Die Ersatzwahl wurde nötig, nachdem Simonetta Sommaruga (SP/BE) in den Bundesrat gewählt wurde. Nebst Ursula Wyss erheben auch Adrian Amstutz (SVP) und Christa Markwalder (FDP) Anspruch auf den Sitz im Ständerat.

Wyss betonte am Parteitag, der Kanton Bern dürfe im Ständerat nicht nur durch «Rechtsbürgerliche» vertreten werden. Als Ständerätin wolle sie sich unter anderem für den Mittelstand und für den Zusammenhalt von Stadt und Land einsetzen.

Näf will Reihen schliessen Der Richtungsstreit innerhalb der SP Schweiz gab am Mittwoch auch bei den Berner Genossen zu reden. Kantonalpräsident Roland Näf bemühte sich, die Reihen zu schliessen. Eine Spaltung der SP müsse ein «bürgerliches Hirngespinst» bleiben.

«Wir erreichen unsere Ziele mit konkreter politischer Arbeit und mit leidenschaftlichen Debatten zum Parteiprogramm», sagte Näf. Beide Faktoren seien für den Erfolg der Partei nötig.

Lumengo überraschte Parteispitze

Näf äusserte sich in seiner Begrüssungsrede auch kurz zum Fall Ricardo Lumengo. Der Bieler Nationalrat habe sich vor dem Prozess gegenüber der Parteispitze bereit erklärt, im Fall einer erstinstanzlichen Verurteilung zurückzutreten.

«Das hat er zu unserer Überraschung nicht gemacht.» Trotzdem hätte man gerne gemeinsam eine Lösung gefunden, beteuerte Näf. Weder die Geschäftsleitung noch die Parteileitung hätten Lumengo zum Austritt aus der SP aufgefordert.

SDA/met

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