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So will der Bund seine Leute schützen

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit baut eine «Fachgruppe Sicherheit» auf. Sie reagiert damit auf die steigende Gefährdung der humanitären Helfer.

Schweizer Rettungskräfte leisten nach einem Erdbeben im Oktober 2009 im indonesischen Padang Erste Hilfe.
Schweizer Rettungskräfte leisten nach einem Erdbeben im Oktober 2009 im indonesischen Padang Erste Hilfe.
Keystone

Helfen birgt Gefahr. Wer sich in Krisen- und Katastrophengebieten humanitär engagiert, muss, wie die Beispiele von IKRK-Geisel Andreas Notter bis zum kürzlich ermordeten Caritas-Mitarbeiter Kénord Julien zeigen, stets mit Entführung, Erpressung oder gar tödlichen Überfällen rechnen. Laut übereinstimmenden Statistiken und Berichten hat die Gefährdung der humanitären Helfer in den letzten Jahren stark zugenommen. So stark, dass Toni Frisch, der Chef des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH), vor Jahresfrist sogar laut darüber nachdachte, seinen Leuten in Ausnahmefällen künftig bewaffnete Sicherheitsleute zur Seite zu stellen.

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