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Sitz für Sitz – sechs Szenarien zur Bundesratswahl

Vielleicht wird Johann Schneider-Ammann abgewählt. Möglicherweise scheitert die SVP nach dem misslungenen «Sturm aufs Stöckli» mit der Rückeroberung des zweiten Bundesratssitzes. Denkbare Varianten.

Wenn einzelne Parteien nicht nochmals neue Kandidaten aus dem Hut zaubern, sind die möglichen Szenarien der Bundesratswahl von morgen Mittwoch einigermassen überschaubar. Nach heutigem Kenntnisstand stehen für den Ablauf der Wahl sechs Varianten im Vordergrund, die im Folgenden vorgestellt werden.

Es bleibt beim Status quo

Glaubt man den Worten der Parteiverantwortlichen, so ist die Chance gross, dass sich die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesrats nicht verändert. Am Wochenende verkündete selbst GLP-Präsident Martin Bäumle, dass die SVP ihren Anspruch auf zwei Bundesratssitze verwirkt habe. Ohne die 14 Stimmen der Grünliberalen wird es für die SVP sehr schwierig, ihr Ziel zu erreichen, da sie einzig von der FDP Unterstützung erhält. Bei diesem Szenario spannen die Mitte-links-Parteien zusammen. Gemeinsam können sie der SVP den zweiten Bundesratssitz problemlos verwehren, selbst wenn der Anspruch arithmetisch unbestritten wäre. Denn die Mitte-links-Parteien wurden bei den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober spürbar gestärkt.

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