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«Oh weh, SBB!»

Es waren schlechte Monate für die SBB. Zugausfälle, Störungen, wütende Pendler. In der PR-Maschine der SBB kommen schlechte Zeiten aber nicht vor.

SBB-Chef Andreas Meyer informierte im November, wie es bis 2030 zu weniger Verspätungen kommen soll.

Unter den bahnfreundlichen Organisationen in diesem bahnfreundlichen, ja bahnverrückten Land belegt der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) einen Spitzenplatz. Jeder Ausbau der SBB, jeder zusätzliche Franken für den Eisenbahnverkehr wird vom VCS freudig begrüsst.

Diese Woche nun lud Evi Allemann, SP-Nationalrätin und Präsidentin des VCS, zur Vorstandssitzung nach Bern. Traktandum Nummer 1: die Vernehmlassung zum nächsten Schritt des Bahnausbaus. Eine Diskussion mit abseh­barem Ausgang. Doch leider war der Vorstand nicht beschlussfähig. Die Vorstandsmitglieder aus Basel steckten in einem Zug in einem Tunnel hinter Olten fest. Die Vorstandsmitglieder aus Zürich und dem Tessin waren auf der Neubaustrecke nach Bern gestrandet, wurden zurückgefahren und dann wieder nach vorne. Unbestimmte Verspätung. Weiterfahrt unklar. Anschluss verpasst.

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