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«Schweizer-Deal über geheime Bankkonten»

Bundesrat Hans-Rudolf Merz verkauft die «Erklärung zur Aufnahme von Verhandlungen im Steuerbereich» mit Grossbritannien als Erfolg. Die Briten sehen es etwas anders.

Bundesrat Hans-Rudolf Merz verkauft die «Erklärung zur Aufnahme von Verhandlungen im Steuerbereich mit Grossbritannien» als Erfolg und Rettung des Bankgeheimnisses.
Bundesrat Hans-Rudolf Merz verkauft die «Erklärung zur Aufnahme von Verhandlungen im Steuerbereich mit Grossbritannien» als Erfolg und Rettung des Bankgeheimnisses.
Keystone
Auch der Finanzchef der UBS, John Cryan, relativiert an der UBS-Medienkonferenz das «Abkommen» von Merz mit Osborne: «Wie ich das sehe, handelt es sich bei dem Abkommen mit Grossbritannien bislang erst um ein ‹agreement to agree›.»
Auch der Finanzchef der UBS, John Cryan, relativiert an der UBS-Medienkonferenz das «Abkommen» von Merz mit Osborne: «Wie ich das sehe, handelt es sich bei dem Abkommen mit Grossbritannien bislang erst um ein ‹agreement to agree›.»
Keystone
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In der letzten Woche seines Wirkens als Finanzminister konnte Hans-Rudolf Merz noch einen Erfolg verbuchen, zumindest medial. Dass Merz mit David Gauke, dem britischen Minister für Steuerfragen, eine «Erklärung zur Aufnahme von Verhandlungen im Steuerbereich» unterzeichnet hat, ist jedoch weniger die vermeintliche Rettung des Bankgeheimnisses, als vielmehr das, was es im eigentlichen Wortlaut auch heisst: Das Einverständnis, überhaupt Verhandlungen aufzunehmen.

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