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Schweizer Botschaft in Rom verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

Die Schweizer Botschaft in Rom will sich nach dem Paketbomben-Anschlag besser vor Terroristen schützen. Dafür kommen verschiedene Massnahmen in Frage.

Schwierige Ermittlungen: Die italienische Polizei vor der chilenischen Botschaft.
Schwierige Ermittlungen: Die italienische Polizei vor der chilenischen Botschaft.
Keystone
Der Schweizer Botschafter Bernardino Regazzoni nimmt nach dem Paketbomben-Anschlag Stellung.
Der Schweizer Botschafter Bernardino Regazzoni nimmt nach dem Paketbomben-Anschlag Stellung.
Reuters
Bilder wenige Minuten nach dem Anschlag: Die Polizei ist angerückt.
Bilder wenige Minuten nach dem Anschlag: Die Polizei ist angerückt.
Reuters
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Dem Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Rom, der sich am Donnerstag beim Öffnen einer Paketbombe an den Händen schwer verletzt hat, geht es «den Umständen entsprechend» gut. Der Schweizer Botschafter besuchte ihn am Freitag im Spital.

Das teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit. Die Untersuchungen zu dem Anschlag seien nach wie vor im Gang, die Schweizer Vertretung in Rom stehe mit den italienischen Behörden im Kontakt.

Von Schutzmauern bis Überwachungskameras

Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Schweizer Botschaft in Rom würden zurzeit verstärkt. Dies geschehe in Absprache mit den italienischen Behörden. Genauere Angaben zu den Massnahmen wollte das EDA aus Sicherheitsgründen keine machen. Das Spektrum reiche von der Errichtung von Schutzmauern oder -zäunen, Überwachungskameras bis zum Einsatz von Sicherheitspersonal und Evakuierungsplänen.

Auch die verstärkten Postkontrollen bei den Botschaften in Rom wurden am Freitag fortgesetzt. Dabei kam es erneut zu einem Fehlalarm, diesmal in der Botschaft Irlands. Ein verdächtiges Päckchen entpuppte sich als Weihnachtsgruss.

SDA/jak

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