Zum Hauptinhalt springen

Schweiz schützt Kinder schlechter vor Gewalt als die meisten EU-Staaten

Hierzulande ist körperliche Gewalt in der Kindererziehung nicht explizit verboten. Eine Studie zeigt, dass die Schweiz damit ein Sonderfall in Europa darstellt – auf gleicher Höhe wie viele Drittweltländer.

Seit 2008 «Stillstand auf diesen Themenbereich»: Mit einer Ohrfeige das Kind zu erziehen ist in der Schweiz nicht explizit verboten.
Seit 2008 «Stillstand auf diesen Themenbereich»: Mit einer Ohrfeige das Kind zu erziehen ist in der Schweiz nicht explizit verboten.

Die Gesetze in der Schweiz schützen Kinder kaum besser von körperlicher Strafe als jene zahlreicher Entwicklungsländer. Zu diesem Schluss gelangte die «Global Initiative to End All Corparal Punishment of Children». Für eine Studie untersuchte sie die weltweiten Bemühungen, vollständigen Verbote von Körperstrafen an Kindern zu erwirken. Die Studie, über die humanrights.ch kürzlich berichtet hat, zeigt, dass die meisten Länder in Europa ein Verbot der Züchtigung von Kindern kennen, insbesondere Deutschland, Dänemark, Albanien, Liechtenstein, Luxemburg und Holland. Entsprechende Gesetze wurden weltweit in 37 Ländern erlassen, in 46 weiteren sollen sie folgen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.