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Schweiz schafft neue Staatenlose

Beim Verdacht auf eine Scheinehe ist die Praxis der Schweizer Behörden äusserst restriktiv.

Hochzeitszeremonie auf dem Standesamt (Symbolbild).
Hochzeitszeremonie auf dem Standesamt (Symbolbild).
AP Photo/Daniel Roland, Keystone

Jedes Jahr erklärt das Staatssekretariat für Migration (SEM) 50 bis 60 Einbür­gerungen für nichtig – meist wegen Verdachts auf Scheinehe. Wer eine Partnerschaft vortäuscht, um den Pass zu erhalten, dem kann die Schweizer Staats­bürgerschaft bis acht Jahre nach der ­Einbürgerung wieder aberkannt werden. Seit 1998 hat die Zahl solcher Nichtigerklärungen zugenommen, auch wenn nur ein halbes Prozent der derzeit mehr als 11'000 erleichterten Einbür­gerungen pro Jahr betroffen ist.

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