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Schwarze Löcher ausleuchten, jetzt!

Die Umgehung der Beschaffungsregeln der Bundesverwaltung schadet allen Seiten.

Aufträge unter der Hand vergeben: Die Seco-Korruptionsaffäre schadete dem Ansehen der Verwaltung.
Aufträge unter der Hand vergeben: Die Seco-Korruptionsaffäre schadete dem Ansehen der Verwaltung.

Das Parlament ist offenbar machtlos. Die Bundesverwaltung solle höchstens zwei Prozent ihrer Einkäufe ausserhalb des Wettbewerbs tätigen. Dieses Ziel formulierte vor gut zwei Jahren der Präsident der Finanzdelegation (Findel). Ständerat Urs Schwaller, der damals der parlamentarischen Oberaufsicht vorstand, monierte: Beamte würden mit freihändigen Vergaben das Beschaffungsrecht immer wieder «ritzen». Er pochte auf Einhaltung der Regeln. Heute ist die Verwaltung weiter vom Ziel entfernt denn je. 2013 gingen Bundesaufträge von mehr als 530 Millionen Franken ohne Ausschreibung direkt an Lieferanten: 10 Prozent aller Einkäufe.

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