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Schrauben am schweizweiten Geldverschieben

Die Geber murren, die Nehmer schweigen – die Rede ist vom NFA. Nun kommt ein Reformvorschlag ausgerechnet von dem Kanton, der mit einer Milliarde jährlich der grösste Profiteur ist.

Mehrere Kantone, ein Haus – das Prinzip der Schweiz: Kantonswappen an einem zu renovierenden Haus in Sarnen (OW).
Mehrere Kantone, ein Haus – das Prinzip der Schweiz: Kantonswappen an einem zu renovierenden Haus in Sarnen (OW).
Keystone

Im Prinzip ist alles ganz einfach: Überdurchschnittlich «reiche» Kantone und der Bund zahlen Geld in den Finanzausgleich NFA ein, das an die «ärmeren» Kantone verteilt wird. Im Detail ist alles sehr kompliziert. Die Umverteilung von Geber- zu Empfängerkantonen folgt schwer durchschaubaren Regeln. Diese führen teils zu Ergebnissen, über die Laien nur staunen können. So ist zum Beispiel die Finanzkraft der Empfängerkantone St. Gallen, Solothurn und Thurgau von 2013 auf 2014 stärker gestiegen als im Durchschnitt der Kantone. Logisch wäre, dass sie deshalb tiefere NFA-Beiträge erhielten. In Tat und Wahrheit sind diese aber angestiegen.

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