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Ruhe jetzt!

Trotz Unmut über die Bundesratskandidaten der SVP haben FDP und CVP keine Lust auf Experimente. Sie versprechen sich von einer stärkeren Einbindung der SVP viel.

Die SVP-Strategen und ihr Kandidat: Fraktionschef Adrian Amstutz (rechts), Parteipräsident Toni Brunner (2. von rechts) und der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi (links). (3. Dezember 2015)
Die SVP-Strategen und ihr Kandidat: Fraktionschef Adrian Amstutz (rechts), Parteipräsident Toni Brunner (2. von rechts) und der Zuger Nationalrat Thomas Aeschi (links). (3. Dezember 2015)
Lukas Lehmann, Keystone

Zwei Tage vor den Bundesratswahlen ist eine erfolgreiche Sprengkandidatur unwahrscheinlich. FDP und BDP haben erklärt, einen der SVP-Kandidaten zu wählen, die CVP sagt, einer der drei sei wählbar, und auch die GLP hegt Sympathien dafür, auf das offizielle Ticket zu setzen.

Solche Äusserungen sind mit Vorsicht zu geniessen, und gerade die Aussage, einer der Kandidaten sei wählbar, lässt noch Spielraum. Doch die Lust auf Experimente ist bei den Bürgerlichen und bis in die Mitte hinein offenkundig gering. Angesichts des doppelten Unmuts über die Ausschlussklausel der SVP und die höchstens als mittelmässig eingestufte Auswahl muss der Wunsch nach einer Einbindung der SVP also sehr hoch sein.

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