Zum Hauptinhalt springen

Rote Köpfe bei den Genossen

Die SP muss sich gegen den Vorwurf wehren, ihr Nein zum Gegenvorschlag habe den SVP-Erfolg begünstigt. Und sie will Regeln für Abweichler erlassen.

Unterlegen: SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr (l.) und Parteipräsident Christian Levrat.
Unterlegen: SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr (l.) und Parteipräsident Christian Levrat.
Keystone

«Die SVP kann der SP Danke sagen», sagt Alt-SP-Nationalrat Rudolf Strahm. Das Nein des SP-Parteitags zum Gegenvorschlag habe der Ausschaffungsinitiative mit zum Erfolg verholfen. «Die SVPKampagne zielte darauf, den Gegenvorschlag zu bodigen. Da hätte die Linke dagegenhalten müssen», sagt Strahm. So wie Strahm kämpfte auch der Solothurner SP-Ständerat Roberto Zanetti im linken Komitee für den Gegenvorschlag – und setzte sich damit über den Parteitagsbeschluss hinweg. «Wir haben versucht, Schlimmeres zu verhindern», sagt Zanetti und betont, er würde wieder genau gleich handeln.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.