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Riss im Rumpf eines Kampfjets F/A-18C entdeckt

Der Schaden hat gemäss Armasuisse keinen direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit der F/A-18-Flotte. Insbesondere der Luftpolizeidienst sei nicht beeinträchtigt.

Eine F/A-18C Hornet (Archivbild). Bild: Schweizer Luftwaffe/HO/Keystone
Eine F/A-18C Hornet (Archivbild). Bild: Schweizer Luftwaffe/HO/Keystone

Bei Wartungsarbeiten haben Mechaniker am Dienstag an einem Strukturteil im oberen Rumpf eines Kampfjets F/A-18C einen Riss festgestellt. Die Luftwaffe ordnete die Überprüfung aller F/A-18 an, auch der Doppelsitzer vom Typ F/A-18D.

Die Einsatzbereitschaft der F/A-18-Flotte ist dadurch nicht eingeschränkt, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Freitag mitteilte. Die Überprüfung der Flotte begann am Mittwoch.

Bereits sind den Angaben zufolge sieben weitere Flugzeuge überprüft. Bei ihnen wurden keine Risse im betreffenden Rumpfteil gefunden. Die Untersuchungen sollen am 3. März abgeschlossen sein.

Das bundeseigene Rüstungs- und Technologieunternehmen Ruag geht parallel zu dieser Überprüfung zusammen mit den Ansprechpartnern für die F/A-18-Flotte in den USA der möglichen Ursache nach. Diese Ansprechpartner sind die Herstellerfirma Boeing und die US-Marine.

Der Riss hat gemäss Armasuisse keinen direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit der F/A-18-Flotte. Insbesondere der Luftpolizeidienst sei nicht beeinträchtigt.

Wie lange die beschädigte Maschine am Boden bleiben muss, war am Freitag unklar. Auch wie die Reparatur vor sich gehen soll und welche Kostenfolgen entstehen, war in Abklärung. Erst danach seien zuverlässige Angaben möglich, hiess es weiter.

Bereits Anfang Februar 2018 musste die Luftwaffe fünf F/A-18 wegen Rissen an den Flügelklappen bis in den März hinein grounden. Auch damals wurde die ganze Flotte einer Überprüfung unterzogen. Die Schweizer Armee verfügt über 30 F/A-18. Fünf davon sind Doppelsitzer.

SDA

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