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Racial Profiling? Das sagen die Polizisten

Sie würden Kontrollen aufgrund der Hautfarbe durchführen, kritisiert Amnesty die Polizei. Das lassen die Beamten nicht auf sich sitzen.

Die Frage, nach welchen Kriterien Personen von der Polizei angehalten werden, führt zu einer Kontroverse: Beamte überprüfen einen Verdächtigen.
Die Frage, nach welchen Kriterien Personen von der Polizei angehalten werden, führt zu einer Kontroverse: Beamte überprüfen einen Verdächtigen.
Keystone
Amnesty International (AI) sagt, häufig würden Schwarze ungerechtfertigt von Polizisten durchsucht: Personenkontrolle an der Langstrasse in der Stadt Zürich.
Amnesty International (AI) sagt, häufig würden Schwarze ungerechtfertigt von Polizisten durchsucht: Personenkontrolle an der Langstrasse in der Stadt Zürich.
Keystone
Hinter den systematischen Kontrollen Dunkelhäutiger stecken gemäss AI häufig ausschliesslich negative Erfahrungen mit der Personengruppe: Personenkontrolle an der Langstrasse.
Hinter den systematischen Kontrollen Dunkelhäutiger stecken gemäss AI häufig ausschliesslich negative Erfahrungen mit der Personengruppe: Personenkontrolle an der Langstrasse.
Keystone
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Der Vorwurf ist happig: Amnesty International (AI) kritisiert, dass Dunkelhäutige in der Schweiz regelmässig nur wegen ihrer Hautfarbe von der Polizei kontrolliert würden (Redaktion Tamedia berichtete). Besonders rund um Bahnhöfe und in öffentlichen Verkehrsmitteln würden Schwarze vermehrt grundlos angehalten. Das sogenannte Racial Profiling traumatisiere die Betroffenen und hinterlasse ein Gefühl der Demütigung, sagt Denise Graf. Sie ist bei der Menschenrechtsorganisation für Polizeigewalt zuständig. Wie häufig es zu solchen Vorfällen kommt, kann AI indes nicht beziffern. Die bei ihnen eingehenden Meldungen seien nicht repräsentativ, weil solche ungerechtfertigten Kontrollen häufig nicht gemeldet würden.

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