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«Knebelverträge» für Schweizer Hotels – jetzt laufen Politiker Sturm

Einen erheblichen Teil der Einnahmen müssen hiesige Gaststätten bei Online-Buchungen an Booking.com abliefern. Wer jetzt dem Konzern die Stirn bietet.

Markus Häfliger, Bern
Wenn sich die Gäste wohl fühlen, heisst das noch lange nicht, dass auch für den Hotelier die Rechnung aufgeht: Prächtige Aussicht aus einem Wellness-Hotel in Saas Fee.
Wenn sich die Gäste wohl fühlen, heisst das noch lange nicht, dass auch für den Hotelier die Rechnung aufgeht: Prächtige Aussicht aus einem Wellness-Hotel in Saas Fee.
Keystone

Der Bund soll der Schweizer Hotelbranche gegen übermächtige globale Internetplattformen zu Hilfe eilen. Diesmal geht es nicht um die Plattform Airbnb, die den Hotels Gäste wegnimmt, sondern um globale Buchungsplattformen wie Booking.com und Expedia, die den Hotels Gäste zuführen. Viele Hoteliers sehen in diesen Plattformen zunehmend mehr Fluch als Segen. Denn die Verträge, die die Unternehmen den Hotels anbieten, verlangen erstens hohe Kommissionen und enthalten zweitens sehr restriktive Vertragsklauseln.

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