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Plötzlich Feinde überall

Die No-Billag-Initiative galt lange als chancenlos, doch bei der SRG steigt die Nervosität: Das Ende der alten Medienordnung ist denkbar geworden.

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli gehört zu den lautesten SRG-Kritikern in der Politik. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
SVP-Nationalrätin Natalie Rickli gehört zu den lautesten SRG-Kritikern in der Politik. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Auf sie, und das mit Gebrüll. «Sehr gut!», twitterte der Zürcher SVP-Kantonsrat Claudio Schmid. «Zerschlägt den Staatssender SRG an der Urne!», schrieb er nach der Delegiertenversammlung seiner Kantonalpartei vom Dienstagabend. 223 Stimmen Ja, 6 Stimmen Nein, eine Enthaltung: Die Zürcher SVP sagt Ja zur No-Billag-Initiative. Sie sagt Nein zum «zwangsfinanzierten Monopolisten», und sie versteckt sich nicht mehr vor der eigentlichen Debatte: Bei No Billag geht es nicht um die Höhe der Gebühren. Bei No Billag geht es um die Zerschlagung der SRG.

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