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Perspektiven: Das K-Wort

Konkordanz hat zwei Komponenten, eine numerische und eine inhaltliche.

Die SVP Fraktion und FDP Fraktionschefin Gabi Huber (unten Mitte) beraten das Vorgehen während den Bundesratswahlen 2011.
Die SVP Fraktion und FDP Fraktionschefin Gabi Huber (unten Mitte) beraten das Vorgehen während den Bundesratswahlen 2011.
Keystone

Acht Wahlgänge für sieben Sitze: Selten ist eine Bundesratswahl so schlank über die Bühne gegangen wie am Mittwoch. Und selten ist danach so viel pompöser Unsinn zusammengeschrieben worden, vor allem in SVP-nahen Presseerzeugnissen: «Die Mitte-rechts-Bevölkerung der Schweiz wird von einem Mitte-links-Bundesrat regiert»; die Bürgerlichen seien «zum ersten Mal in der Geschichte der Schweiz ganz an den Rand gedrängt, ausgegrenzt» worden. Und hier kommt es, das am meisten missbrauchte und geschundene K-Wort: Mit der Wahl sei «die Konkordanz endgültig gebrochen».

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