Zum Hauptinhalt springen

Pelli trifft Ex-UBS-Chef Wuffli

FDP-Präsident Fulvio Pelli will sich Anfang nächsten Monats mit dem früheren Chef der UBS und aktuellen Präsidenten des Vereins Freunde der FDP, Peter Wuffli, aussprechen.

Das sagte Pelli gestern an der Delegiertenversammlung im Kultur-Casino Bern. «Ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine gute Lösung finden werden», so der Parteipräsident. Mit Blick auf die Finanzkrise sagte Pelli auch, dass frühere Führungskräfte der UBS ihre Boni zurückzahlen sollen, damit meinte er wohl auch Peter Wuffli.

Bescheidene Liberale

Zuvor hatte er in seiner Rede Bescheidenheit als grundlegenden liberalen Wert deklamiert und sich zynisch über Blocher und Ospel geäussert: «Niemand hat unseren liberalen Werten so geschadet wie das Blospeln der Pseudo-Liberalen», sagte Pelli – und erntete dafür Applaus.

Beim Freisinn wird befürchtet, dass die Partei möglicherweise unter dem schlechten Image jener bekannten Grossmanager zu leiden hat, «die nicht merken, dass ihr Tun eine politische Komponente hat», wie es ein Delegierter gestern ausdrückte.

Wufflis Rücktritt gefordert

Etliche Partei-Mitglieder sind besorgt über die Nähe der FDP zu notorischen Spitzenverdienern: Daniel Vasella und Walter Kielholz sind Mitglieder des Vereins Freunde der FDP, der abgesetzte UBS-Manager Peter Wuffli präsidiert die Organisation.

Der Aargauer Nationalrat Philipp Müller hatte schon letztes Wochenende Wufflis Rücktritt gefordert. Der junge Berner Nationalrat Christian Wasserfallen betont: «Die Freunde der FDP haben in Gesellschaft und Wirtschaft eine wichtige Vorbildfunktion. Diese Verantwortung müssen sie unbedingt übernehmen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch