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Parteipräsidenten knöpfen sich Johann Schneider-Ammann vor

Von links bis rechts sind die Parteichefs unzufrieden, wie der Bund Schweizer Arbeitskräfte fördert. Dies machten sie gestern dem Wirtschaftsminister klar.

Förderung des Arbeitsmarkts: Johann Schneider-Ammann muss für sein Engagement einiges an Kritik einstecken.
Förderung des Arbeitsmarkts: Johann Schneider-Ammann muss für sein Engagement einiges an Kritik einstecken.

Der Abschnitt in der Medienmitteilung der Bundeskanzlei liest sich harmlos: «Die Stossrichtung des Bundesrats im Zuwanderungsdossier wurde von den Parteien zur Kenntnis genommen. Breite Unterstützung erhielten die Förderung des inländischen Potenzials auf dem Arbeitsmarkt und die Intensivierung der diesbezüglichen Massnahmen.» So wurde es gestern nach den traditionellen Von-Wattenwyl-Gesprächen vermeldet, bei denen sich Mitglieder der Landesregierung mit den Spitzen der Bundesratsparteien austauschen. Tatsächlich zeigten sich die Parteipräsidenten alles andere als zufrieden damit, wie der Bund die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften dämpfen will.

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