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Nur Oslo ist teurer als Zürich

Zürich ist die zweitteuerste Stadt der Welt. Dies zeigt eine aktuelle Studie der UBS. Bei den Löhnen rangiert die Schweiz in den obersten Rängen.

«Die Schweiz ist und bleibt eine Insel der Seligen»: UBS-Cheföknom Andreas Höfert zur Studie. (Video: Simon Schmid)

Oslo, Zürich, Tokio: So sieht das Podest der teuersten Städte der Welt aus. Dies geht aus der neusten Ausgabe der UBS-Studie «Preise und Löhne» hervor. In dieser wird die Lohn-Kaufkraft in 72 Städten rund um den Globus untersucht.

Auch bei den Löhnen belegt die Schweiz einen Spitzenplatz. So erhalten Arbeitnehmende in Zürich, Genf und Kopenhagen die höchsten Bruttolöhne. Nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungen wird jedoch Kopenhagen aufgrund höherer Abzüge durch Luxemburg verdrängt. Am unteren Ende des Lohnniveaus befinden sich Delhi und Mumbai, wo nur rund sechs Prozent eines Zürcher Durchschnittlohns bezahlt werden.

Neun Arbeitsminuten pro Big Mac

Verglichen mit den ähnlich teuren Städten Oslo und Tokio weisen Zürich und Genf eine rund 30 Prozent höhere Kaufkraft auf. In Zürich ist der Lohn denn auch am meisten Wert. Mit dem Nettostundenlohn können in der grössten Stadt der Schweiz im weltweiten Vergleich am meisten Güter und Dienstleistungen gekauft werden.

Am besten veranschaulichen lässt sich der Wert des Lohnes mit dem Kaufkraftvergleich von weltweit möglichst homogenen Gütern. So kann man sich einen Big Mac in Tokio nach neun Arbeitsminuten leisten, während in Nairobi 81 Minuten nötig sind. Ein iPhone können sich Arbeitnehmende in Zürich nach 22 Arbeitsstunden leisten, in Manila dauert es rund 20-mal länger.

Starker Schweizer Franken

Die Studie wird von der UBS seit 1970 alle drei Jahre durchgeführt. Die Städte an der Spitze und am Schluss seien weitgehend die gleichen geblieben, sagte UBS-Chefökonom Andreas Höfert vor den Medien in Zürich. Aus Schwellenländern seien einige Städte wie Seoul aber weit aufgestiegen. Dagegen büssten durch die Euro-Krise Athen und Dublin in den letzten Jahren deutlich ein.

Bereits Anfang Jahr hatte eine Studie des Wirtschaftsmagazins «The Economist» Zürich auf den ersten Rang der teuersten Städte gehoben. Als Hauptgrund für den massiven Kostensprung nannte die Studie den starken Schweizer Franken.

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