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«Nur Frauen zu nominieren, ist riskant»

Auf Überholkurs: Karin Keller-Sutter neben Joachim Eder, Alain Berset und Hans Stöckli (v.l.n.r.). Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Nach den zwei Rücktritten im Bundesrat melden die Frauen, die Zentral- und die Ostschweiz Ansprüche an. Wen soll das Parlament erhören?

Karin Keller-Sutter wird also antreten?

Warum eigentlich ist für Sie als freisinniger Mann die Frauenfrage so wichtig?

Auch mehrere Parlamentarier aus Ihrer Partei signalisieren Interesse am Amt. Sind sie nicht gut genug? Oder müssen alle Männer nun einfach der Frau den Vortritt lassen?

Doris Fiala, die Präsidentin der FDP-Frauen, fordert ein reines Frauen-Ticket, damit garantiert eine Frau gewählt wird.

Warum?

Birgt das nicht die Gefahr, dass das Parlament wieder den Mann wählt – so wie 1998 bei Christiane Langenberger, 2003 bei Christine Beerli, 2010 bei Karin Keller-Sutter und 2017 bei Isabelle Moret?

Bei ihrer ersten Kandidatur besass Keller-Sutter nicht den vollen Support ihrer Partei. Ist das heute anders?

Vorbehalte gegen Keller-Sutter hört man aus der SVP. Dort heisst es, sie sei nach links gerutscht; Martin Schmid sei bürgerlicher als sie.

Wenn die Ostschweizerin Keller-Sutter FDP-Bundesrätin wird, geht dann der CVP-Sitz in die Zentralschweiz?

Sie als Zuger Ex-Regierungsrat und langjähriger Ständerat brächten ebenfalls das Profil für den Bundesrat mit.