Zum Hauptinhalt springen

Nur die SVP zweifelt den Test an

Laut einer Evalution hat das beschleunigte Asylverfahren fast alle Erwartungen erfüllt: Die Verfahren werden schneller abgewickelt, und es gibt weniger Rekurse.

Positive Bilanz: Das Zentrum Juch für das beschleunigte Asylverfahren in Zürich-Altstetten. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Positive Bilanz: Das Zentrum Juch für das beschleunigte Asylverfahren in Zürich-Altstetten. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Die SVP steigt in den nächsten Abstimmungskampf, bei dem es heisst: eine gegen alle. Diesmal bekämpft sie das revidierte Asylgesetz, das zu rascheren Verfahren und tieferen Kosten führen soll. 60 Prozent der Verfahren sollen künftig in Bundeszentren abgewickelt werden. Auf die Kantone werden nur Asylsuchende verteilt, deren Fall vertieft abgeklärt wird. Rechtzeitig vor der Abstimmung vom 5. Juni präsentierte das Staatssekretariat für Migration (SEM) gestern die Evaluation des Testbetriebs in Zürich-Altstetten. Fazit: «Die Ziele wurden erreicht.» Dank Beschleunigung spare der Bund mittelfristig 110 Millionen Franken pro Jahr. Trotzdem seien die Asylentscheide von hoher Qualität.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.