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Neuer Zwist um Jodtabletten: Es geht um viel Geld

Wer nahe bei einem AKW wohnt, erhält Jodtabletten zugeschickt. Nun prüft der Bundesrat, den Radius deutlich auszudehnen. Und stösst auf heftigen Widerstand.

Diese Pillen sollen bei einem schweren AKW-Unfall die Anreicherung von radioaktivem Jod in der Schilddrüse verhindern.
Diese Pillen sollen bei einem schweren AKW-Unfall die Anreicherung von radioaktivem Jod in der Schilddrüse verhindern.
Keystone

Es war ein Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Diesen Frühling sind gemäss TA-Informationen Vertreter des Bundes und der Kantone zusammengekommen, um ein eben erst behandeltes Geschäft wieder aufzugreifen: die Versorgung der Bevölkerung mit Jodtabletten. Mit der Einnahme der Pillen soll im Fall einer Nuklearkatastrophe verhindert werden, dass die Schilddrüse radioaktives Jod aufnimmt. Die Frage, die sich die Arbeitsgruppe gestellt hat: Sollen neu auch Haushalte im Umkreis von 100 Kilometern um ein Atomkraftwerk Jodtabletten vorsorglich erhalten?

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