Zum Hauptinhalt springen

Neuer Deal für den Atomausstieg

Laufzeitenhandel statt fixe Abschaltdaten: Die AKW-Betreiber sollen ihre Produktionsrechte untereinander handeln können. So will der Wirtschaftsverband Swisscleantech den Zwist um den Atomausstieg beilegen.

Gemäss den neuen Vorschlägen könnten neuere Kraftwerke wie Leibstadt länger laufen.
Gemäss den neuen Vorschlägen könnten neuere Kraftwerke wie Leibstadt länger laufen.
Keystone

Mehr als zwei Jahre nach Fukushima ringt die Politik weiterhin erbittert um den Fahrplan für den Atomausstieg. Angeführt von Energieministerin Doris Leuthard (CVP), stemmt sich der Bundesrat gegen fixe Abschaltdaten für die fünf Schweizer Atomkraftwerke. Die Grünen ihrerseits wollen per Volksinitiative maximale Laufzeiten von 45 Jahren durchsetzen. Die Energiekommission des Nationalrats (Urek) schliesslich propagiert die 40+10-Regel: Demnach sollen die AKW-Betreiber nach 40 Betriebsjahren den Behörden ein Konzept vorlegen müssen, das den sicheren Betrieb der Anlage für weitere 10 Jahre ausweist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.